Ökostrom
Ökostrom bezeichnet Energie, die
aus umweltschonenden
Energiequellen gewonnen wird. Zu
diesen Energiequellen werden
Kleinwasserkraftwerke,
Windenergie,
Biogas,
Solarthermie und andere gezählt.
Die Ökostromversorgung wird in
zwei Sparten geteilt, wie man
den Kunden beliefern kann. Zum
einen gibt es die Mengengleiche
Versorgung. Was bedeutet, dass
in das Stromnetz nur so viel
Energie eingespeist wird, wie
der Kunde in einem Jahr
verbraucht. Die zweite Variante
nennt sich Zeitgleiche
Versorgung und hat die
Bedeutung, dass der Kunde
jederzeit über die Menge Strom
verfügen kann, die er auch
verbraucht. Daher das Wort
zeitgleich, weil der Strom in
das Netz eingespeist wird, den
der Kunde auch in dem Moment
verbraucht.
Ökostrom ist in fast allen
Regionen teurer als jeder andere
Anbieter, ist dafür aber eben
umweltschonender. Ob nun ein
Kunde dem Klima zu liebe, den
Anbieter wechseln möchte, obwohl
diese Energie teurer ist, bleibt
ihm selbst überlassen. Denn
keiner kann einen Kunden
zwingen, den Ökostrom zu
beziehen. Obwohl ein Umfrage
klar ergab, fast jeder Mensch
würde den Anbieter sofort
wechseln, wenn der Ökostrom
nicht so teuer wäre. Wenn man
aber gerne wechseln möchte,
sollte man ruhig im Internet
nachforschen, welcher
Ökostrom-Anbieter der günstigste
ist, um doch noch etwas Geld
einzusparen. Oftmals gibt es
auch über Discounter oder bei
Online-Händlern preiswerte
Angebote, so tut man etwas
für die Umwelt, aber auch für
seinen eigenen Geldbeutel. |